Veröffentlichungen

Hier finden Sie Informationen zum freiwilligen Engagement in der verbandlichen Caritas sowie Veröffentlichungen von verschiedenen Trägern.


 

Kein Sparstrumpf

Bürgerschaftliches Engagement ist zu wertvoll, als dass es zum Ersatz von Hauptamtlichen und zur Kostensenkung instrumentalisiert werden dürfte

Immer schon ist das ehrenamtliche Engagement Teil christlicher Glaubenspraxis gewesen. Heute erhofft sich der Staat von Freiwilligen zunehmend Entlastung in sozialen Bereichen, die unter hohem Kostendruck stehen. Das führt zu Koflikten, die dem bürgerschaftlichen Engagement schaden.


Positionspapier "Ohne Ehrenamt keine Caritas"  


Leitlinien für das Ehrenamt

Am 09. September 2003 verabschiedete der Diözesanrat Leitlinien für das Ehrenamt. Der Grundlagentext, den die Ehrenamtskommission des Bistums Münster zur Weiterentwicklung einer christlichen Sicht des "Ehrenamts" im Kontext beschleunigten sozialen Wandels erarbeitet hat, geht auf Beschlüsse des Münsteraner Diözesanforums zurück, die damit programmatisch weiter entfaltet werden.


Das freiwillige Engagement hat in den vergangenen Jahren erheblich an Bedeutung gewonnen. Nicht nur das; es verändert sich derzeit in seinem Profil grundlegend. Das Buch "Engagiert für Gotteslohn? - Impulse für das Ehrenamt", herausgegeben von Thomas Möltgen, nimmt sich dieser Thematik auf differenzierte Weise an, zeigt Entwicklungen auf und will Akzente setzen.


Soziales Ehrenamt im Sozialdienst katholischer Frauen


Der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF), ist ein Frauen- und Fachverband in der sozialen Arbeit, dessen Gründung auf dem freiwilligen und ehrenamtlichen Engagement von Frauen beruht. Seit Beginn der Arbeit des SkF war dieses Engagement von Frauen Ausdruck gelebter Solidarität mit Frauen, Kindern, Jugendlichen und Familien. Frauen leisten durch ihr bürgerschaftliches, christlich motiviertes Engagement einen großen Beitrag zur öffentlichen Wahrnehmung von sozialen Not- und Konfliktlagen und erproben kreative, oft auch unorthodoxe Lösungen. Der SkF verdankt seine hohe Flexibilität wesentlich der durch ehrenamtliche Vorstände, ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Fachkräfte getragenen Verbandsstruktur. Ehrenamtliche und berufliche Mitarbeiterinnen bündeln ihre Kompetenzen, Kräfte und Energien, um auf gesellschaftliche Veränderungen und neu entstehende Notsituationen mit anwaltschaftlicher und partnerschaftlicher Hilfe für Benachteiligte zu reagieren.